„Schwule Mütter ohne Nerven“ ist die Geschichte von sechs Söhnen, fünf Müttern, einem Vater und den Ereignissen, die am Wochenende vor der ersten Schwulen-Massentrauung in Spanien stattfinden. Aber wer sind diese Personen eigentlich?
Ofelia, eine rassige Argentinierin, hat ihren Job in Buenos Aires geschmissen, kommt nach Spanien und nistet sich in der Wohnung ihres Sohnes Oscar ein, die dieser mit seinem Verlobten Miguel teilt. Miguel ist alles andere als begeistert, und als Ofelias Hund den antiken Teppich bepinkelt, entbrennt der erste große Streit.
Miguels Mutter Magda ist Inhaberin des Hotels, in welchem die Hochzeit gefeiert werden soll. Magda ist vor allem Geschäftsfrau und weiß aus der Hochzeit ein lukratives Geschäft zu schlagen. Gestört werden die Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten nur vom Hotelkoch, der zugleich Magdas Liebhaber ist. Dieser nutzt den Medienrummel rund um das Großevent, um gemeinsam mit dem gesamten Hotelpersonal für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen zu streiken.
Nuria, Mutter von Bräutigam Narciso, hat ein Problem: Sie kann einfach nicht die Finger von Männern lassen. Dass sie sich aber ausgerechnet an Hugo, den Verlobten ihres Sohnes Narciso heranschmeißt, konnte nun wirklich niemand ahnen. Als Narciso dahinter kommt, verfällt er in eine tiefe Depression und fragt sich, ob er Hugo jemals vergeben kann. Hugos Mutter Helena ist Richterin und soll die Paare trauen. Ausgesucht hat sie sich diese Aufgabe nicht, aber da ihr eigener Sohn unter den Brautleuten ist, wurde sie vom Stadtrat dazu gedrängt.
Die schöne Reyes ist reich und zudem Single. Dass sich ihr Sohn Rafa ausgerechnet mit dem Sohn ihres Gärtners verlobt hat, passt gar nicht in ihr Weltbild. Notgedrungen kommen sich die Eltern näher und landen kurz darauf im Bett. Außerdem stellen ein Polizist, ein Räuber, ein entlaufener Hund, eine Frau im Bademantel, ein Herzinfarkt, ein versehentlich abgefeuerter Schuss, ein Psychotherapeut und eine Junggesellenabschiedsparty das Leben im Hotel auf den Kopf…
„Schwule Mütter ohne Nerven“ ist eine amüsante Komödie über gleichgeschlechtliche Liebe und die Probleme, die mit einer bevorstehenden Trauung einhergehen, ob homo oder hetero. Dabei legt Manuel Gómez Pereira den Fokus der Handlung auf die zwischenmenschlichen Probleme der Protagonisten.. Die schwungvolle, durch zahlreiche Zeitsprünge und Parallelmontagen verdichtete Handlung gleicht dabei einer Achterbahnfahrt der Gefühle.
Der Film kann als eine Hommage an den spanischen Altmeister Pedro Almodóvar verstanden werden; Sujet und Inszenierung, selbst der Titel erinnern an sein Werk. Außerdem spielen gleich drei seiner Stammschauspielerinnen (Verónica Forqué, Carmen Maura, Marisa Paredes) Hauptrollen in dem Film.
Der Film ist Teil der Arte-Reihe „Schwul- lesbisches Kino“ zum 25. Geburtstag des „Teddy Awards“, der während der Berlinale vergeben wird.
„Schwule Mütter ohne Nerven“ (Spielfilm, E 2005): Donnerstag, 17. Februar, 20.15, Arte, www.arte.tv
Do
17
Mai
2012
Fr
18
Mai
2012
Sa
19
Mai
2012
So
20
Mai
2012
Mo
21
Mai
2012
Di
22
Mai
2012
Mi
23
Mai
2012
Do
24
Mai
2012
Fr
25
Mai
2012
Sa
26
Mai
2012
So
27
Mai
2012
Mo
28
Mai
2012
Di
29
Mai
2012
Mi
30
Mai
2012
Do
31
Mai
2012
Fr
01
Jun
2012
Sa
02
Jun
2012
So
03
Jun
2012
Mo
04
Jun
2012
Di
05
Jun
2012
Mi
06
Jun
2012
Do
07
Jun
2012
Fr
08
Jun
2012
Sa
09
Jun
2012
So
10
Jun
2012
Mo
11
Jun
2012
Di
12
Jun
2012
Mi
13
Jun
2012
Do
14
Jun
2012
Fr
15
Jun
2012
Sa
16
Jun
2012
So
17
Jun
2012